18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert dominierten rein ornamentale, florale Gestaltungen die bemalten Möbel. Figürliche Elemente waren noch selten und, wenn vorhanden, in die Ornamentik integriert. Stilistisch lehnte man sich an die Formensprache der Renaissance an ("Stilverspätung"). Nach 1750 drangen vermehrt barocke Elemente in die Malereien ein, und gegen Ende des Jahrhunderts dominierten die Rokokoornamente.

In dieser Zeit beginnen sich die Darstellungen in den Täferfüllungen der Möbel immer mehr als gesonderte Bilder (im Sinne des Tafelbilds) abzuheben. Dargestellt sind oft Personen (Paare) vor einer Hintergrundlandschaft, auch kombiniert mit den Jahreszeiten.

> s. auch 19. Jahrhundert
Truhe, 1754, Maler unbekannt
Truhe, 1754, Maler unbekannt