Die Stiftung für appenzellische Volkskunde mit Sitz in Herisau wurde 1977 gegründet mit den Zielen,
- eine Sammlung auf dem Gebiet der appenzellischen Volkskunde und Volkskunst anzulegen, zu betreuen und zu ergänzen,
- diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen;
- zur Sicherstellung, Bewahrung, Erforschung, Darstellung und Förderung des volkskundlichen Kulturguts des Appenzellerlandes beizutragen.
Zwischen der Stiftung und dem Appenzeller
Volkskunde-Museum besteht ein Vertrag betreffend Ausstellung der
Stiftungsgüter. Das Museum (1987 eröffnet) wurde um die Sammlung der
Stiftung herum eingerichtet. Die Stiftung vergibt aber auch
Dauerleihgaben an andere Museen - ein Teil der Stiftungsgüter ist im
Brauchtumsmuseum Urnäsch ausgestellt.
Die Aktivitäten der Stiftung – neben der Sammlungsbetreuung auch Ausstellungs- und Forschungsprojekte – werden vom Kanton Appenzell Ausserrhoden mittels einer Leistungsvereinbarung unterstützt. Der derzeitige Präsident der Stiftung ist Regierungsrat Rolf Degen. Als „Kustos“ (Sammlungsbeauftragter) amtet Marcel Zünd.
