Aus dem Frühwerk in Schwarzweiss
Die Ausstellung im
Maeders Anfänge liegen in der grossen Zeit der Schwarzweiss-Fotografie mit Time-Life als Leitmedium und der „Family of Man“ als Leitidee: Die Fotografie zu ihren besten Zeiten, aufklärerisch, kritisch, humanistisch und schön - eine neue Kunstform im Zeitalter der gedruckten Massenmedien. Mit diesem Impuls brach der junge Maeder auf, man sieht es schon seinen frühesten Bildern an und es durchdringt sein Werk bis heute. Und da er regsam war, zu den Leuten ging, in die Berge stieg und in ferne Länder reiste, hatte er immer viel zu sehen und zu erzählen.
Herbert Maeder hat ein reiches fotografisches Werk mit vielen Höhepunkten geschaffen. Er war ein Fotograf mit mit dem "humanen Blick". Er hatte die Fähigkeit, Vertrauen und Nähe zu Menschen aufzubauen, so dass er ganz selbstverständlich Teil einer Handlung war, die er gleichzeitig fotografierte. Das bringt ihn – und das bringt uns als Betrachtende ganz nahe heran. Maeder beherrschte wie selbstverständlich die Kunst, aus dem „richtigen Augenblick“ heraus Bilder zu schaffen, die über diesen Augenblick hinausweisen. Damit setzt er den wichtigsten Objekt-Subjekten seiner Kunst, den Menschen, ein Denkmal.
bis 10. Oktober 2010




