Überblick über die früheren Ausstellungen


IIGFÄDLET - Fergger gesucht - Berufe in der Textilindustrie

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„Fergger gesucht – Berufe in der Textilindustrie“ heisst die kommende Sonderausstellung im Appenzeller Volkskunde-Muse­um in Stein; Vernissage ist am Samstag, 29. April 2017, 16:00 Uhr. Eingebettet ist die Ausstellung in den Grossanlass „iigfädlet – Ostschweizer Textilgeschichten“, der parallel in acht Ausserrhoder und St. Galler Museen zu sehen sein wird.

Im 19. Jahrhundert wandelt sich Appenzell A. Rh. von einem Gebiet der Land- und Alpwirtschaft zu einem hoch industrialisierten Textilkanton. Das spiegelt sich beispielsweise in Stelleninseraten in der Appenzeller Zeitung von 1828 bis in die Krisenjahre rund um den Ersten Weltkrieg. Ostschweizer Textilunternehmen suchen darin Männer und Frauen für Fabrik- oder Heimarbeit. Die Gesuchten haben tüchtig, solid, exakt, fleissig, intelligent und ordentlich zu sein. Viele der ausgeschriebenen Berufe sind heute kaum mehr bekannt: Worin bestand die Tätigkeit der Andreherin, des Ferggers, der Fluderstickerin, der Verschneiderin oder des Seidenspitzenstreichers?

Die Sonderausstellung im Appenzeller Volkskunde-Museum gibt Einblick in die Welt längst vergessener Berufe in Webereien, Stickereien und Veredelungsbetrieben. Thematisiert ist auch die Kinderarbeit, denn diese war im 19. Jahrhundert in keinem anderen Kanton der Schweiz so verbreitet wie in Ausserrhoden. Das erste Schweizer Fabrikgesetz von 1877 verbot zwar die Anstellung von Kindern unter 14 Jahren; für in Heimarbeit schuftende Kinder galten die Paragraphen indes nicht. Das alles hatte Folgen auch sozialer Natur, war doch die Arbeit in den feuchten Webkellern nicht nur schlecht bezahlt, sondern auch schädlich für die Gesundheit. Armut und Elend waren oft die Folge. Dennoch prägt diese Zeit das Gesicht unseres Kantons bis heute, nicht zuletzt durch die typischen Weberhöckli und Sticklokale.

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Mehr Infos und Begleitveranstaltungen

Gemeinschaftsprojekt "iigfädlet - Ostschweizer Textilgeschichten" von acht Museen aus der Region

DANK
Für die finanzielle Unterstützung:
Amt für Kultur Kanton Appenzell Ausserrhoden
TISCA Tischhauser & Co. AG, Bühler
diverse Unterstützung für das Gesamtprojekt "iigfädlet" Allen Mitwirkenden für ihre Begeisterung und ihr Engagement
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Fergger gesucht
Fergger gesucht
Sonderausstellung EG
Sonderausstellung EG

Buebetraum

BUEBETRAUM - Modellfahrzeuge gestern bis heute

...als Pilot eine Boeing-747 über den Wolken fliegen...

...als Rennfahrer über die Formel-1-Pisten dieser Welt jagen...

...als Lokomotivführer das Krokodil über den Gotthard fahren...

...und auf dem Beifahrersitz thront die Freundin in Gestalt einer Prinzessin oder Märchenfee...

...ein Buebetraum!

Einige haben sich ihren „Buebetraum“ erfüllt und lenken heute Loks oder Flugzeuge – von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen im Formel-1-Ferrari ganz zu schweigen –, die meisten anderen leben ihren Traum weiter, indem sie Modellautos sammeln, mit ihrer Eisenbahn spielen oder Flugzeugmodelle zusammenbauen. Doch ob real oder in der Spielecke – der Buben- oder Mädchentraum bleibt, meist ein Leben lang.

Die Sonderausstellung „Buebetraum – Modellfahrzeuge gestern bis heute“ zeigt die Essenz einer exquisiten privaten Sammlung von Auto- und Eisenbahnmodellen aus dem Appenzellerland. Dass die beiden Sammler – Vater und Sohn – dabei anonym bleiben möchten, schmälert das Vergnügen dieser Ausstellung nicht im Geringsten. „Buebetraum“ gliedert sich in die Sektionen Formel 1, „Heco“- und „AMR“-Modelle, Fiat-, Ferrari- und Maserati-Serien bis heute, ferngesteuerte Autos, Feuerwehr sowie Eisenbahnen.

Die Grundsteinlegung dieser Sammlung liegt über 50 Jahre zurück. 20 Franken musste der 16-jährige Eisenbahnfan für eine dreiachsige DB-Dampflok hinblättern, damals die billigste Märklin-Lok. Weitere Lokomotiven und Waggons kamen sukzessive dazu, Feuerwehrautos folgten. Und noch später kamen die Kinder, begann der Sohn mit dem Zusammenbauen von Flugzeugen, mit dem Erwerb des ersten Ferrari-Modells. Kurz, die Sammlung wuchs und wurde langsam, aber stetig zu dem, was sie heute ist: eine der wohl bedeutendsten, wertvollsten Privatsammlungen mit mehreren Tausend Exponaten. Ein kleiner, aber repräsentativer Teil davon ist in dieser Ausstellung nun erstmals - und zum einzigen Mal überhaupt! - öffentlich zu sehen.

Mehr Infos

Vernissage: Freitag, 30. September 2016 - 19.00 Uhr

>>>Flyer<<<

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Amt für Kultur Kanton Appenzell Ausserrhoden
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Ferrari
Ferrari
Feuerwehrauto
Feuerwehrauto
Buebetraum
Buebetraum

mit Hand ond Herz - Bauernmalerei am Fuss des Säntis

Die kleine, reiche Welt am Fuss des Säntis prägt die sechs Bauernmaler der Sonderausstellung „MIT HAND OND HERZ“. Zur Schau gestellt sind Werke von sechs Künstlern aus beiden Appenzell und dem Toggenburg: Josef Oertle (1915–2004, Bühler), Albert Zellweger (*1960, Schönengrund), Josef Manser („Mölpis Sepp“, 1911–2005, Brülisau), Theres Tobler-Manser (*1953, Meistersrüte), Jakob Tischhauser (1907–1991, Unterwasser) und Willi Forrer (*1935, Klosters/Wildhaus).

Gemeinsam ist diesen Künstlern nebst ihren Wurzeln das wache Auge sowie profunde Kenntnisse des hiesigen Brauchtums; alle sechs malen bäuerliche Szenen, obgleich nicht alle Bauern waren. Ohne diese Grundvoraussetzung ist diese Kunstform undenkbar – und zwar auf beiden Seiten des Säntis, denn punkto Bauernmalerei und sennischem Brauchtum bilden das Appenzellerland und das Toggenburg einen gemeinsamen Kulturraum.

Eines der Merkmale der „modernen“ Bauernmalerei im Vergleich mit der „klassischen“ – letztere endete in den 1920er-Jahren – sind die Winterbilder. Sie fehlen in der klassischen Bauernmalerei gänzlich, gehören heute indes zum Standardrepertoire der meisten Bauernmaler. Die einzige Ausnahme in diesem Raum bildet Josef Oertle, er hat nie Wintersujets gemalt.

So verschieden diese Sechs als Personen sind, sie alle wollen Brauchtum, Landschaft und Tiere der geliebten Heimat möglichst lebensnah abbilden. Ob ihnen das gelingt, bleibt dem Urteil des Betrachters überlassen. Es lohnt sich, genau hinzuschauen, die Unterschiede im Malstil zu erspüren, den Detailreichtum der Bilder sowie das Heimatgefühl, das wie ein Herz in ihnen schlägt. ----------------------------------

Mehr Infos - siehe Flyer

Begleitveranstaltungen

 

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Für die finanzielle Unterstützung:
Amt für Kultur Kanton Appenzell Ausserrhoden
Appenzeller Kantonalbank
St. Galler Kantonalbank
Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann
Kultur Toggenburg
Toggenburger Vereinigung für Heimatkunde
Stiftung Pro Innerrhoden
Firmen und Privatpersonen
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Mölpi Stier
Mölpi Stier
Josef Manser, Mölpis Sepp
Josef Manser, Mölpis Sepp
Willi Forrer
Willi Forrer

Birgit Widmer & Gret Zellweger

Birgit Widmer - real and imagined

Birgit Widmer ist bekannt für ihre feinsinnigen Zeichnungen und modellhaften Skulpturen. Sie selber sagt: »Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man zeichnen.« Diese Aspekte sowie das Ausschnitthafte, das Spontane und Intime der Zeichnung, überträgt Birgit Widmer auf die Skulptur. Und so entwickelte sie ihr Konzept der Miniaturdarstellung. Es ist eine stille Welt, die uns die Künstlerin vor Augen führt. Birgit Widmer, 1964 in Flawil geboren, lebt und arbeitet seit 1991 in Gais. Sie ist im Vorstand der Visarte Ost, welche jungen Kunstschaffenden im St. Galler Projektraum Nextex eine Aussstellungs- und Diskussionsplattform bietet.

Gret Zellweger - Silvesterchläuse

Das Silvesterchlausen, der bekannteste und beliebteste Brauch Ausserrhodens, nimmt in der Arbeit der Teufner Kunstschaffenden Gret Zellweger einen zentralen Platz ein. In der Retrospektive »Holz – Blech – Farbe«, die aus Anlass von Grets 70. Geburtstag bis 13. September 2015 im Appenzeller Volkskunde-Museum zu sehen war, spielten die Silvesterchläuse dennoch – und ganz bewusst – eine Nebenrolle. Das ändert sich nun, denn ab Freitag, 25. September 2015, heisst es im UG des Museums: »Grets Silvesterchläuse«. Die mannshohen »Rolli« und »Schelli« vor dem Museum bekommen dabei Gesellschaft von Blechskulpturen und -mobilés, Bildern und Holzschnitten von Silvesterchläusen.

Ein grosser Teil der ausgestellten Werke ist verkäuflich.

Veranstaltungen: Ein abwechslungsreiches und unterhaltendes Programm begleitet die Ausstellung. - siehe Agenda


Haus mit Wolke
Haus mit Wolke
Selbst als Maus
Selbst als Maus
Silvesterchläuse Blech auf Holz
Silvesterchläuse Blech auf Holz

Gret Zellweger - Holz Blech Farbe

Retrospektive 28. März 2015 - 13. September 2015

„Holz – Blech – Farbe“ zeigt einen Querschnitt der Werke einer der bekanntesten Appenzeller Kunstschaffenden. Gret Zellweger ist in Ausser- und Innerrhoden gleichermassen als „Öserigi“ (eine der Unseren) geschätzt und anerkannt, was alles andere als selbstverständlich ist! Dazu beigetragen hat nebst ihrer künstlerischen Arbeit auch ihr jahrzehntelanges Engagement für die Freizeitarbeiten-Ausstellung der Appenzeller Lehrlinge.

So unterschiedlich die von ihr verwendeten Materialien sind, ein Thema zieht sich als roter Faden durch ihre Arbeit: das Appenzellerland mit seinen Traditionen, seinem Brauchtum, seiner Eigenart. Gret liebt Traditionen, „so sehr, dass ich neue schaffen möchte“ – und genau dies tut sie noch heute täglich. Ihre Kühe und Geissen, ihre Sennen und Streichmusikanten sind bewährt und vertraut, aber doch stets ein wenig eigen. Typisch Gret halt.

Erstmals zu sehen ist im Appenzeller Volkskunde-Museum ein Werk, das Gret Zellweger aus Anlass der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft 1991 geschaffen hat: „Die sieben Jahrhunderte im Land Appenzell“, acht Bild- und Schrifttafeln zu Themen, welche das Appenzellerland im Lauf der Zeit beschäftigt und geprägt haben.

Einer der Bräuche, der einen Stammplatz in Grets Kunst auf sicher hat, ist das Silvesterchlausen. Vor dem Museum empfangen sechs mannshohe, farbige Chläuse aus Stahlblech die Besucherinnen und Besucher. Ab 24. September, wenn sich das Bild der Gret-Zellweger-Ausstellung ändert, erhalten diese grossen „Rolli“ und „Schelli“ (Rollenweiber und Schellenchläuse) Gesellschaft weiterer, kleinerer Chlause-Skulpturen und -bilder (bis 28. Februar 2016).

Ein grosser Teil der ausgestellten Werke ist verkäuflich.
Zur Ausstellung erscheint ein Postkartenbüchlein mit 36 Bildern von Grets Arbeiten.

>>>FLYER<<<

Veranstaltungen: Ein abwechslungsreiches und unterhaltendes Programm begleitet die Ausstellung. - siehe Agenda

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Für die finanzielle Unterstützung:
Amt für Kultur Kanton Appenzell Ausserrhoden
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Holz-Blech-Farbe
Schellen schoetten
Schellen schoetten
Gret Zellweger
Gret Zellweger

Tröcklichrömer & Verkaufsberater

Hausierer und Handelsreisende vom 19.-21. Jahrhundert

12. April 2014 bis 28. Februar 2015

Vom Fädeli-Diem zum smarten Just-Verkaufsberater, von den Chrenzen und Chratten zu den Hightech Koffern - die neue Sonderausstellung gibt einen kulturhistorischen Einblick in die Welt des Tür-zu-Tür-Verkaufs vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Das ambulante Gewerbe war lange Zeit der vierte Pfeiler der ländlichen Wirtschaft.

Hausiererinnen und Hausierer zogen mit ihren Chrenzen und Tragekörben bis weit ins 20. Jahrhundert hinein kreuz und quer durchs Appenzellerland. Bis auf wenige Ausnahmen gehörten sie zu den unteren sozialen Schichten. Oft war der mobile Handel die letzte Möglichkeit, sich ohne Unterstützung durch die Armenkasse durchzubringen. Bekannt sind etwa die halbblinde Herisauer Bürstenverkäuferin Lisette Royer-Ramsauer (1839-1916) oder der Tröcklichrömer Noldie Heierle (1920-2003). Die Hausierinnen und Hausierer boten nicht nur Würste, Kalender, Back- und Merceriewaren feil, sondern waren auch willkommene Überbringer von Gerüchten und Geschichten.

Bis heute ist der ambulante Handel in ländlichen Gebieten wie dem Appenzellerland anzutreffen. Die Handelsreisenden sind in der Regel von einem Unternehmen angestellt und werden auch firmenintern ausgebildet. Ihre Waren bieten sie im Musterkoffer an. Eine dieser Direktverkaufsfirmen ist die 1930 gegründete Firma Just in Walzenhausen. In Zusammenarbeit mit Werbeberatern und Psychologen warb das Unternehmen jahrzehntelang mehr für die Seriosität des Beraters, für den „Mann mit Hut und Krawatte“, als für die Produkte. Wie das appenzellische Familienunternehmen seine Verkaufsberater bis heute ausbildet, wie bei der ganzen Familie für Bürsten, Tuben und Töpfchen einst geworben wurde und wie ein Musterkoffer heute aussieht zeigt die neue Sonderausstellung in unserem Hause.

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Flyer

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Für die finanzielle Unterstützung:
Johannes Waldburger-Stiftung
Friedrich und Anita Frey-Bücheler-Stiftung
Dr. Fred Styger Stiftung
Steinegg Stiftung
Just Stiftung, Walzenhausen
Just Schweiz AG, Walzenhausen
Amt für Kultur Kanton Appenzell Ausserrhoden
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Eierhändler Tobler
Eierhändler Tobler
Just Koffer
Just Koffer

Of em Chopf

Hauben und Hüte schöner Silvesterchläuse
16. November 2013 bis 22. März 2014

Der Kopfschmuck der Chläuse aus der Fertigung von Bruno Räss und Kurt Hauser aus der Nähe betrachtet

Bruno Räss, Gossau, und Kurt Hauser, Schwellbrunn, fertigen seit 30 Jahren Hauben und Hüte für schöne Silvesterchläuse an. Normalerweise ist ihre Arbeit nur an zwei Tagen jährlich für jedermann zu besichtigen, an den beiden Silvestern nämlich, die es im Appenzellerland gibt: Dem 31. Dezember und dem 13. Januar, wenn Schuppel schöner Chläuse aus dem Hinter- und Mittelland mit den Hauben des Duos Räss/Hauser unterwegs sind von Hof zu Hof. Diesen Winter ist das anders, können doch diese Kunstwerke anlässlich der Sonderausstellung bei uns besichtigt werden; das Museum wird den Kopfschmuck von fünf Schuppeln zeigen. Zwischen den beiden erwähnten Silvester, werden einige der Säulen im Ausstellungsraum leer sein, da zwei Schuppel auch heuer mit diesen Hauben chlausen werden. Das beweist: Die Ausstellung von Hauben und Hüten aus der Räss- und Hauserschen Fertigung lebt, sie ist aktuell, top aktuell sogar.

Flyer "of em Chopf"

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Für die finanzielle Unterstützung:
Tisca Tiara Stiftung
Hans und Wilma Stutz Stiftung
Kanton Appenzell Ausserrhoden
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In der Dämmerung
In der Dämmerung
Haube von Louis Nef
Haube von Louis Nef
Begleitveranstaltung
Begleitveranstaltung

Appenzeller Auswanderung

Appenzeller Auswanderung - Von Not und Freiheit
6. April bis 27. Oktober 2013

Die Ausstellung "Appenzeller Auswanderung - Von Not und Freiheit" ist ein Beitrag der 500 Jahr-Feierlichkeiten in 2013 zum Beitritt des Appenzellerlandes als 13. Ort in die Eidgenossenschaft.
Die Auswanderung ist ein bedeutender Teil der Appenzeller Geschichte, beginnend ab dem 15. Jahrhundert mit den Schweizer Truppen in Fremden Diensten. In den Regimenten waren auch viele junge Appenzeller engagiert, um Ihr Auskommen zu finden.

Flyer Appenzeller Auswanderung

Vernissage: Samstag, 6. April 2013, 11.00 Uhr

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Für die finanzielle Unterstützung:
Kanton Appenzell Ausserrhoden
Steinegg Stiftung
Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland
Allen Mitwirkenden für ihre Begeisterung und ihr Engagement
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Schiffseinfahrt New York
Schiffseinfahrt New York

Das Geheimnis des Appenzellers

Eine Ausstellung, die Fragen stellt.
28. April 2012 bis 17. Februar 2013

Ein Jahr lang, ab Frühling 2012, lockt die neue Sonderausstellung verschiedene Interessierte, Schulklassen, Vereine, Touristen wie auch Einheimische und Museumsliebhaber nach Stein.
Die hybride Sonderausstellung ist so gestaltet, dass die Interessen aller Altersgruppen abgedeckt werden. Durch interaktive, alters- und zielgruppengerechte Zugangsarten wird wertvolles Wissen über Kultur, Land, Leute und Käse vermittelt.

Mehr Infos: http://www.appenzeller-geheimnis.ch/
Vorinfo für Schulklassen: Flyer
Begleitveranstaltungen: Diverse
Vernissage: : Freitag, 27. April 2012, 18.30 Uhr

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DANK
Für die finanzielle Unterstützung:
Kanton Appenzell Ausserrhoden, Kanton Appenzell Innerrhoden, Stiftung Fonds für Appenzeller Käse, Ernst Göhner Stiftung, Steinegg Stiftung, Bertold-Suhner Stiftung, Dr. Fred Styger-Stiftung, Familien-Vontobel-Stiftung, Fredy & Regula Lienhard-Stiftung, Gönner-vereinigung Appenzeller Volkskunde-Museum
Allen Mitwirkenden für ihre Begeisterung und ihr Engagement
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KUNSTimHANDWERK erleben

01. Oktober 2011 bis 29. Januar 2012

Kunst und Handwerk gehören unmittelbar zusammen. Doch gängigerweise produziert die eine Ausdrucksform für Sammler und Anleger, die andere für den Gebrauchsmarkt. Die Trennung ist eine künstliche. Denn das geschaffene Werk entspringt einem künstlerischen Prozess, der nur durch die handwerkliche Fähigkeit und Tätigkeit möglich wird.

Offene Werkstatt
Besucher können die Verbindung zwischen Kunst und Handwerk direkt in Augenschein nehmen und selbst beurteilen. Täglich führen abwechselnd Appenzeller Kunsthandwerker oder Bauernmalerinnen ihr Schaffen vor. Grossen wie kleinen Besuchern und Besucherinnen bietet siche ein sinnlich-kunstvolles Erlebnis, das in Workshops vertieft werden kann. (offene Werkstatt-Daten)

Begleitveranstaltungen siehe Agenda

Vernissage: Samstag, 1. Oktober 2011, 11 Uhr

DANK

Für die finanzielle Unterstützung:
Steinegg Stiftung, Herisau
Bertold-Suhner Stiftung, Herisau
Hans und Wilma Stutz Stiftung, Herisau
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Tierglocken aus aller Welt

«…nur Fische tragen keine Glocken…»
Nicht nur über die Gipfel der Alpen erschallt verschiedenstes kunstvolles Geläut; es schellt, scheppert, bimmelt und klingelt rund um den Globus und dies quer durch alle Zeiten. Mesopotamische Reitervölker haben bereits um 1000 v. Chr. ihre Pferde mit Glöckchen geschmückt. So tun es auch die Sennen noch heute, wenn sie die Leitkuh für den prachtvollen Alpauf- oder –abzug mit der mächtigsten Glocke herausputzen. Schwarze Walliser Eringer-Kühe tragen genauso Glocken wie kongolesische Hunde, Jagdfalken ebenso wie asiatische Elefanten oder peruanische Lamas. Seit jeher war es dem Menschen ein Bedürfnis, seine Tiere durch Schellen, Glocken und Rollen zu kennzeichnen oder sie vor bösen Geistern zu schützen.

Vernissage: Samstag, 30. April 2011 um 10.30 Uhr

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    Neu in der Sammlung

    Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Neuzugänge der letzten 5 Jahre in die Sammlung der "Stiftung für appenzellische Volkskunde".

    Die Stiftung betreibt seit über 10 Jahren keine aktive Ankaufspolitik, sondern sammelt "passiv". Erfreulicherweise kommt sie aber immer wieder in den Genuss von grösseren und kleineren Schenkungen - Ausdruck des Vertrauens interessierter Kreise in die Stiftung als "Dachorganisation" der Volkskunde im Kanton. In dieser Funktion wird die Stiftung auch mittels Leistungsvereinbarung durch den Kanton Appenzell Ausserrhoden unterstützt.

    Vernissage:

  • Samstag, 19. Februar 2011 um 11.00Uhr

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    Kasten Meyero
    Kasten Meyero

    Bauen im Dorf

    Die Ausstellung "Bauen im Dorf" im Appenzeller Volkskunde-Museum Stein AR ist ein Projekt der Ausserrhodischen Kulturstiftung. Viele der historischen und oft kommunal oder national geschützten Ortsbilder im Appenzellerland weisen Gebäude auf, welche nicht mehr an die heutigen Wohnbedürfnisse angepasst werden können.
    Bauen im Dorf sucht mit Hilfe verschiedener Architekturbüros exemplarische Antworten auf ungelöste ortsbauliche und architektonische Fragen. Visionen der Verdichtung im Umfeld einer über Jahrhunderte entwickelten Baukultur werden erprobt und zur Diskussion gestellt.
    Die Ausstellung zeigt Projektideen, welche traditionelle Elemente respektieren und sie im Sinne eines zeitgenössischen, identitätsstiftenden Bauens weiterentwickeln.

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    Trogen
    Trogen

    Herbert Maeder - Ausgewählte Bilder

    10. April bis 10. Oktober 2010

    Die Ausstellung im Appenzeller Volkskunde-Museum Stein konzentriert sich vollständig auf Herbert Maeders Frühwerk in Schwarzweiss. Von den ersten Erkundungen noch zur Studienzeit (Marseille 1952) über frühe Bildreportagen und Bildbände („Alpstein“ 1954, „Sizilien“ 1964 u. v. a.) reicht der Bogen bis zum Ende der 1970er Jahre, als Maeder längst auch farbig fotografierte, um den Anforderungen der Bildpresse gerecht zu werden. In seinem Herzen blieb er aber der klassische Schwarzweiss-Fotograf. Das weiss und sagt er selber.

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    Risa, ein 15jähriger Touareg-Junge, Hoggar-Massiv, Algerien, 1970
    Risa, ein 15jähriger Touareg-Junge, Hoggar-Massiv, Algerien, 1970

    Schwarz war seine Farbe - Ruedi Peter, Holzschnitte

    10. Oktober 2009 bis 10. Januar 2010

    Ruedi Peter (1924-1988) war ursprünglich Gärtner, dann Gestalter und Grafiker in Heiden und widmete sich als Spätberufener ab ca. 1970 konsequent dem Holzschnitt als Medium und Technik für sein künstlerisches Werk. 

    Entstanden ist ein Gesamtwerk von über 200 Titeln. Oft sind es grossformatige Blätter mit markanten Bäumen – Baumwesen müsste man sagen – oder winterlichen Landschaften des Appenzeller Vorderlands, wo er lebte. Wiesen, Hügel, Zäune, Wälder, Bäume, Häuser bilden das Inventar dieser Landschaft, der er ein markantes Denkmal setzte. Das Appenzellische nicht als Folklore, sondern als Lebensraum. Klare Formen, klare Konturen, Einfachheit. Jede Linie ist konsequent befragt, jede Fläche bedacht.

    Übergang, 1986
    Übergang, 1986

    LÄMMLER

    Hommage zum 200. Geburtstag von Bartholomäus Lämmler (1809-1865)

    25. April bis 20. September 2009

    :::

    Bartholomäus Lämmler ist die herausragende Figur der Appenzeller Bauernmalerei. Er gilt als der eigentliche Erfinder des Sennenbilds. Er hat nur wenige, aber aufregende Bilder und Werke hinterlassen. Und er hat viel bewirkt – nicht nur im Einfluss auf seine Zeitgenossen, sondern vor allem für die Begeisterung an Volkskunst seit der Mitte des 20. Jahrhundert.

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    Das
    Das "Kleine Alpfahrtsbild" (Sammlung Bruno Bischofberger, Meilen)

    SO ZÜÜG - Populäre Objektkultur im Appenzellerland

    26. April 2008 bis 29. März 2009

    Was ist "Populäre Objektkultur"?

    Die Ausstellung thematisierte einen weiten Bereich von Objekten, die sonst in Museen wenig Aufmerksamkeit geniessen: Kleinobjekte, Nippes, Souvenirs und Lieblingsstücke - "hybride" Objekte zwischen allen Kategorien wie (Volks-) Kunst, Kitsch, Kult und Kommerz. Objekte einer privaten Erinnerungskultur, die jenseits von "schön und gut" mit bunt gemischten kulturellen Versatzstücken spielt.

    Populäre Objektkultur drückt sich aus im Sammeln und Ausstellen von (meist kleinen) Gegenständen, die eine privat-symbolische Funktion haben. Sie verkörpern etwas zwischen Erinnerung und Sehnsucht, Erfahrung und Traum, Tradition und Gegenwart. Diese Dinge gehören zur Biografie.

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    ausgezeichnet: schön und gut

    Angewandte Kunst und Design
    Werkbeiträge der Ausserrhodischen Kulturstiftung

    27. Oktober 2007 bis 27. Januar 2008
    > verlängert bis 30. März 2008

    Die Ausstellung bot eine Plattform für zeitgenössisches Schaffen im Bereich von Kunsthandwerk, angewandter Kunst und Design im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Zehn GestalterInnen, die in den letzten 7 Jahren durch die Ausserrhodische Kulturstiftung gefördert worden waren, zeigten aktuelle Arbeiten.

    Urs Bürki: Möbel
    Therese Hächler: Nähbilder und Kleider
    Ute und Andreas Krob: Tisch und Stuhl
    Peter Kühnis: Keramikobjekte
    Eva Louis: Lampen
    Hans Neff: Änis- und Bibermodel
    Gabriela Rutishauser: Handwebstoffe
    Richard Schefer: Schmuck
    Dorothea Weishaupt: Buch- und Ausstellungsgestaltung
    Peter Wüthrich: Solarspielzeug

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    Karl Uelliger

    Holzschnitte und ausgewählte Werke aus dem Nachlass
    5. Mai 2007 bis 23. September 2007

    Karl Uelliger war Maler, Zeichner, Aquarellist, Kinderbuchillustrator, Figuren- und Reliefschnitzer, Holzschneider und überhaupt ein rundum Kreativer. Er malte alles an, was ihm unter die Pinsel kam, Alltagsgegenstände, Gebrauchsmöbel, sein grosses Bauernhaus in Dicken, innen wie aussen. Er verwandelte Abfall zu Kunst (die "Schürlilüt“, menschengrosse Figuren aus Holz-, Blech- und Textilabfällen). Und er war ein "Spracherfinder“: Seine skurrilen Wortschöpfungen schmückten als Titel seine Bilder: "Talkommer“, "Windhosensammler“, "Wetternachhersager“ usw.

    Die Ausstellung konzentrierte sich auf die noch nie im musealen Rahmen gezeigten Holzschnitte. Daneben wurden farbige Werke (meist Gouachen) aus dem Nachlass gezeigt.

    mehr: ­PDF-Datei ­›

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    Sprechende Schränke

    Bilderwelten auf Appenzeller Kästen nach 1810
    28. Oktober 2006 bis 24. März 2007

    Die Ausstellung versammelte eine Anzahl biedermeierlicher Bilderschränke aus den Jahren zwischen 1815 und 1840, der Spätzeit der Appenzeller Möbelmalerei. In dieser Zeit entwickelte sich ein gesteigertes Interesse für das darstellende Bild. In Türfüllungen, Médaillons und Vignetten, auf Kastenkränzen und an Kastenfüssen tauchten gegenständliche Malereien auf, meist kleine, aber eigentliche Bilder in geschlossener Komposition.
    Durch die Analyse dieser Bilder entsteht ein historisches Sittengemälde jener Zeit.

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    Details von einem Kasten von 1830
    Details von einem Kasten von 1830

    HEUEN

    HEUEN im Appenzellerland: Geschichte, Bauernarbeit, Kultur
    29. April bis 8. Oktober 2006

    Vom Idyll des naturnahen Barfuss-Familien-Heuet bis zur agroindustriellen Siloballenproduktion spannt sich ein weiter Bogen auf. Bilder und Wirklichkeiten. Was steckt dahinter? Was geht verloren, was wird gewonnen?

    Heuen früher und heute: Geräte, Techniken des Handheuens, Wiesenarten und Heusorten im Jahreslauf, Heustöcke, das Heubauernhaus usw.

    Ein besonderes Kapitel: Heubauern und Sennenbauern - die historische Symbiose von nomadisierenden Sennen und sesshaften Talbauern. mehr > pdf

    Heuen und Kultur: Heu in der Musik, im Liedgut, in der Literatur, in der Kunst früher und heute: Bis zu Roman Signers "Heufieber" als exklusiv entstandene Arbeit zu dieser Ausstellung.

    mehr > pdf

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    Heugeräte-Himmel
    Heugeräte-Himmel
    Roman Signer: Heufieber (2006)
    Roman Signer: Heufieber (2006)